Bild Die Werkrealschule hat Zukunft

„Wir sind überzeugt von der Werkrealschule“, betonen Staatssekretär Volker Schebesta und die Leonberger CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz bei ihrem gemeinsamen Besuch an der Würmtalschule in Merklingen. Die Nachfrage ist hoch: Aus drei Landkreisen kommen die Schülerinnen und Schüler nach Weil der Stadt, um das Angebot der Werkrealschule zu nutzen. Schulleiter Stefan Kunze erklärt die Gründe: „Einerseits lockt der gute Ruf der Schule auch junge Leute aus entfernter liegende Ortschaften an, andererseits gibt es generell nicht mehr so viele Werkrealschulen“.

„Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Werkrealschulen mit ihrem besonderen pädagogischen Konzept nach wie vor ein wichtiges Angebot in der Schullandschaft darstellen“, so Staatssekretär Volker Schebesta, der auch die praxisorientierte berufliche Orientierung an der Schulart hervorhob. „Ich freue mich, dass es uns in der CDU gelungen ist, bedrohte kleinere Schulstandorte zu schützen“, so Sabine Kurtz mit Blick auf die regionale Schulentwicklung. Sofern es in unmittelbarer Nähe keine weitere Möglichkeit gibt, den Werkrealschulabschluss zu machen, bleibe die Schule nach einem Gesetzentwurf der Landesregierung erhalten – unabhängig von der eigentlichen Mindestschülerzahl.

Die beiden CDU-Politiker konnten im Rahmen des Besuchs auch einen Blick in den Unterricht werfen. Die Schülermitverantwortung (SMV) informierte über ihr vielfältiges Angebot an der Schule, stellte aber auch kritische und gut überlegte Fragen an die Politiker. Die zeigten sich nicht nur von der guten Vorbereitung der SMV-Vertreter, sondern auch vom Unterricht und dem guten Schüler-Lehrer- Verhältnis beeindruckt. Im Anschluss diskutierten sie mit Schulamtschefin Angela Huber, Bürgermeister Thilo Schreiber und Schulleiter Stefan Kunze über die Situation der Werkrealschulen.