Marc Biadacz CDU

Am 5. März hat sich der Bundestag in erster Lesung mit einem Gesetzesentwurf befasst, der ein Sondervermögen für den Ausbau der Ganztagesbetreuung in Grundschulen errichten soll.

Die Schulzeit endet für Grundschüler meist in der Mittagszeit. Dies deckt sich aber nur noch selten mit der Arbeitszeit der Eltern. Im Koalitionsvertrag wurde deswegen vereinbart, dass alle Grundschülerinnen und -schüler bis 2025 ganztägige Betreuung garantiert bekommen. Damit würde das, was bereits bei Kitas gelungen ist, auch auf Grundschulen ausgeweitet werden.

Im Bundestag wurde nun in erster Lesung über den Gesetzesentwurf zur Errichtung des Sondervermögens „Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter“ (Ganztagsfinanzierungsgesetz) beraten. Dem Gesetzentwurf zufolge stellt der Bund den Ländern und Kommunen in den nächsten zwei Jahren insgesamt zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Damit sollen nicht nur gebundene Ganztagesbetreuungen gefördert werden, sondern auch andere Angebote, wie offene Grundschulen oder Hortbetreuungen.

Der direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Böblingen, Marc Biadacz, unterstützt den Gesetzesvorschlag: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein immer wichtiger werdender Faktor im modernen Berufsalltag. Mit dem Ausbau der Ganztagesbetreuung ermöglichen wir Eltern, ihre Arbeitszeit flexibel zu gestalten. Durch die Förderung mehrerer Konzepte erreichen wir ein Nachmittagsangebot, dass so vielfältig ist, wie die Kinder selbst.“