Gäufelden

Bei einem Vor-Ort-Termin mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz, dem Bürgermeister der Gemeinde Gäufelden, Benjamin Schmid, dem CDU-Kreisvorsitzenden Michael Moroff, sowie Vertretern der Bürgerinitiative „Bahnhof Gäufelden“ und des Gemeinderats hat der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für das Land Baden-Württemberg, Thorsten Krenz, über den kommenden Ausbau des Bahnhofs Gäufelden informiert. Mit den Bauarbeiten soll 2024 begonnen werden. Der Bund übernimmt hierbei die vollen Kosten von etwa 5 Millionen Euro.

Schon seit einigen Jahren wird darum gerungen, dass der dringend erforderliche Ausbau und die barrierefreie Sanierung des Bahnhofs Gäufelden erfolgen kann. Der Bahnsteig ist für die vielen durchfahrenden Züge mit hohem Tempo nicht geeignet und muss verbreitert werden. Außerdem soll er für barrierefreien Einstieg in die Züge erhöht werden und nicht wie derzeit nur über Treppen erreichbar sein. Zudem werden das Mobiliar und die Beleuchtung erneuert.

„Das ist eine tolle Nachricht für Gäufelden und den ganzen Landkreis Böblingen. Mit der Förderzusage kann dieses wichtige Projekt jetzt konkret angepackt werden“, freut sich der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Böblingen, Marc Biadacz.

Am Bahnhof Gäufelden halten der Regionalexpress und der IC in Richtung Stuttgart und Singen. Aktuell steigen täglich etwa 780 Menschen in Gäufelden in die Bahnen ein. Zukünftig sollen es sogar über 1.000 Menschen pro Tag sein. Hierbei spielt auch die Erweiterung des Park-and-Ride-Angebots vor Ort eine Rolle, die mehr Menschen animieren soll, das Auto stehenzulassen. Die entsprechende Fläche befinde sich bereits im Besitz der Gemeinde, bestätigt Bürgermeister Schmid.

„Ich hoffe, dass der Ausbau des Bahnhofs dazu beiträgt, dass in Zukunft noch mehr Menschen den Bahnhof Gäufelden als Pendlerbahnhof nutzen und die Schwelle überschritten wird. Dazu wird auch der geplante Park-and-Ride-Parkplatz beitragen. Ich freue mich sehr, dass dieses wichtige Projekt zur Verbesserung der Mobilität der Bürgerinnen und Bürger in Gäufelden ins Rollen kommt“, so Biadacz.