Stadtwerke Sindelfingen

Bild v.l.n.r: Dr. Karl-Peter Hoffmann, Sabine Kurtz MdL,  Matthias Miller MdL, Raimund Haser MdL

Rund ein Drittel der CO2-Emissionen gehen auf den Bereich der Gebäudewärme zurück. Investitionen in neue, intelligentere Wärmesysteme sind deshalb unabdingbar. Die verpflichtende Wärmeplanung für große Kreisstädte bis zum Jahr 2023 verfolgt das Ziel, durch eine systematische Untersuchung auf kommunaler Ebene Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, um die Klimaschutzziele im Wärmebereich erreichen. Gemeinsam mit Raimund Haser MdL, dem Umweltpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, besuchten Sabine Kurtz MdL und Matthias Miller MdL die Stadtwerke Sindelfingen.

Geschäftsführer Dr. Karl Peter Hoffmann verwies auf die strategische Bedeutung solch einer raumübergreifenden Planung, die die Stadtwerke Sindelfingen schon 2009 zum ersten Mal aufgestellt haben: „Kommunale Netze sind historisch gewachsen. Um sie instand zu halten und an aktuelle Herausforderungen anzupassen, muss man ein Ziel definieren und dann jede Gelegenheit nutzen, diesem Ziel ein Stück näher zu kommen. Wenn neue Baugebiete erschlossen werden oder aus anderen Gründen Bauarbeiten anstehen, sollten die Stadtwerke immer hinzugezogen werden. Dann können wir jeweils prüfen, welche Maßnahmen wir ergreifen können, um unser Netz zu arrondieren, zu sanieren und zu modernisieren.“ Die Landtagsabgeordneten bestätigen: „Ein kommunaler Wärmeplan gibt kommunalen Entscheidungsträgern sowie der Verwaltung mit ihren Fachabteilungen einen strategischen Fahrplan und Handlungsmöglichkeiten für einen erfolgreichen, ganzheitlichen Umbau in der Wärmebereitstellung.“ Damit auch kleine Gemeinden freiwillig in eine kommunale Wärmeplanung eintreten, hat sich die CDU-Landtagsfraktion erfolgreich dafür eingesetzt, dass auch sie einen Großteil ihrer Planungskosten übers Land finanziert bekommen. Wichtig, so die Abgeordneten, ist bei allen Vorzügen der Fernwärme aber stets die individuelle Situation und die Technologieoffenheit.  

Weitere Informationen zur kommunalen Wärmeplanung:

Förderprogramm für die freiwillige kommunale Wärmeplanung: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (baden-wuerttemberg.de)